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Viele Menschen nutzen Balkonkraftwerke bislang vor allem, um kleinere Geräte im Haushalt mit Solarstrom zu versorgen. Geht es jedoch um größere Verbraucher wie Waschmaschinen, Klimaanlagen oder Küchengeräte, stoßen viele Systeme schnell an ihre Leistungsgrenzen. Genau an diesem Punkt setzen Yuma und Jackery mit ihrem neuen Komplettset an.
Mit der neuen SolarVault-3-Serie bringt Jackery ein All-in-One-System auf den Markt, das hohe Ausgangsleistung, integriertes Display und ein automatisches Brandschutzsystem kombiniert. Die Haupteinheit liefert bis zu 2500 Watt AC-Leistung. Außerdem gehören zum SolarVault 3 Pro MAX-System ein Zusatzakku und vier 500-Watt-Solarmodule.
Die größere Speichermöglichkeit und höhere Ausgangsleistung sollen dafür sorgen, dass deutlich mehr selbst erzeugter Solarstrom direkt im Alltag genutzt werden kann. Damit richtet sich das System auch an Haushalte, die nicht nur kleine Dauerverbraucher versorgen wollen.
Die vier mitgelieferten TCL-Solar-Module leisten jeweils 500 Watt. Entscheidend ist dabei weniger die reine Leistung als die Art, wie die Module zusammenarbeiten: Jedes Panel wird einzeln gesteuert. Das bringt vor allem im Alltag Vorteile.
Denn bei vielen Balkonkraftwerken sinkt die Leistung des gesamten Systems, sobald ein einzelnes Modul verschattet wird, etwa durch ein Balkongeländer, einen Baum oder die Hauswand am Nachmittag. Bei diesem System arbeiten die vier Module dagegen unabhängig voneinander. Wird ein Panel zeitweise abgeschattet, liefern die übrigen weiterhin möglichst viel Strom.
Das macht auch die Montage flexibler. Die Module können etwa auf unterschiedlichen Dachseiten angebracht oder am Balkon verschieden ausgerichtet werden, ohne dass der Gesamtertrag stark leidet. Das System passt die Leistung der einzelnen Panels automatisch an, damit möglichst viel Solarstrom erzeugt wird, auch bei Teilverschattung oder unterschiedlichen Ausrichtungen.
Die Panels setzen zudem auf eine bifaziale Glas-Glas-Konstruktion. Sie erzeugen also nicht nur über die Vorderseite Strom, sondern auch über die Rückseite. Je nach Untergrund und Lichteinfall kann der Ertrag dadurch zusätzlich steigen.
Für Käufer dürfte vor allem interessant sein, dass sich das System schrittweise erweitern lässt. Denn: Das System ist modular aufgebaut. Die Haupteinheit besitzt bereits einen integrierten LiFePO4-Akku mit 2,52 Kilowattstunden Kapazität. Der zusätzliche BP2500-Akku erweitert den Speicher im Komplettset auf insgesamt 5,04 Kilowattstunden.
Der Zusatzakku wird direkt auf die Haupteinheit gesetzt. Kabel zwischen den Modulen sind dafür nicht erforderlich. Das soll den Aufbau vereinfachen und typische Fehlerquellen bei der Installation reduzieren.
Bis zu fünf Zusatzakkus lassen sich an eine Einheit anschließen. Die maximale Speicherkapazität steigt damit auf 15,12 Kilowattstunden – genug, um deutlich mehr selbst erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern und auch in den Abendstunden oder nachts zu nutzen.
Die Kapazität verteilt sich auf zwei Einheiten. Die Haupteinheit wiegt rund 26,5 Kilogramm, der Zusatzakku etwa 21 Kilogramm. Damit bleibt das System leichter transportierbar als viele große Komplettspeicher in der 5-kWh-Klasse.
Beim Energiemanagement setzen die Hersteller unter anderem auf lokale Steuerung. Das System lässt sich per Bluetooth bedienen, zusätzlich stehen WLAN und ein LAN-Anschluss zur Verfügung. Für grundlegende Funktionen ist kein Cloud-Konto erforderlich.
Im Alltag bedeutet das vor allem mehr Unabhängigkeit. Wichtige Einstellungen und die Steuerung des Speichers funktionieren auch ohne dauerhaftes Internet oder verpflichtendes Nutzerkonto. Gleichzeitig behalten Nutzer ihre Verbrauchs- und Energiedaten lokal im Blick.
Direkt am Gerät sitzt außerdem ein Display, das Leistungsdaten, Akkustand und Fehlermeldungen anzeigt. Nutzer müssen dafür nicht zwingend erst eine App öffnen, sondern können wichtige Informationen direkt am Speicher ablesen. Unterstützt werden auch verschiedene Smart-Meter-Lösungen wie der Shelly 3EM oder der Ecotracker. Damit lässt sich der Eigenverbrauch besser steuern, sodass möglichst viel selbst erzeugter Solarstrom im Haushalt genutzt wird statt ungenutzt ins Netz zu fließen.
Für alle, die eine Nulleinspeisung umsetzen wollen, bieten die Hersteller zusätzlich einen IR-Lesekopf an. Dieser wird magnetisch am digitalen Stromzähler befestigt und liest den aktuellen Verbrauch aus, ohne Eingriff in die Hauselektrik. Der Vorteil: Das System kann die Stromabgabe genauer an den tatsächlichen Verbrauch anpassen. Dadurch soll weniger Energie ungenutzt eingespeist werden, während gleichzeitig kein Elektriker für die Installation notwendig ist.
Das System verfügt über mehrere Schutzmechanismen. Dazu zählen ein automatisches Aerosol-Feuerlöschsystem sowie Sensoren an den PV-Anschlüssen, die mögliche Überhitzung erkennen sollen.
Gerade bei Speichersystemen, die in Wohnungen, Kellern oder auf Balkonen eingesetzt werden, achten viele Käufer besonders auf Sicherheitsfunktionen. Die zusätzlichen Schutzmechanismen sollen mögliche Probleme wie überhitzte Anschlüsse oder technische Defekte frühzeitig erkennen.
Die verbauten LiFePO4-Akkus sind auf rund 6000 Ladezyklen ausgelegt. Für Nutzer ist das vor allem mit Blick auf die langfristige Nutzung relevant: Der Speicher soll auch nach vielen Lade- und Entladevorgängen noch einen Großteil seiner Kapazität behalten.
Jackery wurde 2012 in Kalifornien gegründet und ist vor allem für mobile Powerstations, Solargeneratoren und Speicherlösungen bekannt. In den vergangenen Jahren hat Jackery sein Angebot zunehmend auf stationäre Energiespeicher und Balkonkraftwerke ausgeweitet.
Yuma ist ein deutscher Anbieter für Balkonkraftwerke und Solarlösungen für Privathaushalte. Das Unternehmen vertreibt Komplettsets inklusive Solarmodulen, Wechselrichtern, Speichern und passendem Montagematerial. Der Fokus liegt auf möglichst einfach installierbaren Lösungen für den Einstieg in die private Solarstromnutzung.
Präsentiert von
Bilder: YUMA GmbH
Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit YUMA GmbH, Lichtstraße 25, 50670 Köln erstellt.
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